Zeige, dass Dir soziale
Politik wichtig ist.

Schön, dass Sie da sind!

Ein neuer Landtag in Brandenburg wurde gewählt. Mein Name ist Melanie Balzer und ich bin Ihre direktgewählte Abgeordnete hier in Bad Belzig, Beelitz, Michendorf, Niemegk, Schwielowsee, Seddiner See, Treuenbrietzen und Wiesenburg/Mark.
Gesundheitsversorgung, Mobilität, Wohnen. Diese Themen bewegen viele Menschen in unserer Region – so unterschiedlich die einzelnen Orte auf den ersten Blick auch sein mögen. Mehr soziale Infrastruktur, mehr Schulplätze, mehr Kitaplätze, mehr Einkaufsmöglichkeiten, mehr medizinische Versorgung, mehr Wohnraum, mehr Pflegeplätze. Ein Themen-Mix, der verschiedene politische Ebenen betrifft und unterschiedliche Verwaltungsebenen herausfordert. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich Impulse für unsere Heimat setzen.
Seit 2014 bin ich als Kreistagsabgeordnete in Potsdam-Mittelmark für Sie aktiv. Seit September 2024 vertrete ich Sie im Brandenburger Landtag. Ich mache mich stark für alle Menschen in der Region und setze mich für gleichwertige Lebensverhältnisse in den städtischen und in den ländlichen Regionen unseres Landkreises ein. Meine Erfahrung und mein Engagement bringe ich für Sie in den Landtag Brandenburg und in den Kreistag Potsdam-Mittelmark ein. Eine verlässliche medizinische Versorgung für Jung und Alt, bezahlbarer Wohnraum für jedes Portemonnaie und eine gute Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs in allen Ecken stehen für mich ganz oben auf der Liste der bedeutenden Themen unserer Heimat.

Auf den nächsten Seiten stelle ich Ihnen meine Themen für unsere Region vor. Ihr Thema ist nicht dabei? Dann zögern Sie nicht und schreiben Sie mich an unter: buero.melanie.balzer@mdl.brandenburg.de. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

 

 

 

 

Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten:


Rüter: Smart Stores stärken den ländlichen Raum

Pressemitteilung
Potsdam, 14. Oktober 2026

Sebastian Rüter, Sprecher für Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, erklärt zur Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes:

“Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz bringen wir Versorgung dorthin, wo es keinen Laden mehr gibt. Smart Stores dürfen künftig rund um die Uhr öffnen, auch sonntags, und das ohne Verkaufspersonal. Damit schließen wir Versorgungslücken im ländlichen Raum, stärken regionale Produzentinnen und Produzenten und schaffen vielleicht sogar neue Orte der Begegnung im Dorf.

Für uns als SPD-Fraktion war entscheidend: Die Sonntagsruhe für abhängig Beschäftigte bleibt unangetastet. Und Kommunen können künftig widersprechen, wenn sie keinen Bedarf sehen. Das stärkt die kommunale Planungshoheit. Wir bringen damit Leben ins Dorf.”


Weniger Sitzplätze im RE 7 – Landtagsabgeordnete fragt bei der Landesregierung nach

Pressemitteilung von Melanie Balzer MdL
Bad Belzig, 14. Oktober 2026

Ob die Fahrgäste im Regionalexpress RE 7 zwischen Dessau-Rosslau und Senftenberg nach den Herbstferien enger zusammenrücken müssen, fragte die Landtagsabgeordnete Melanie Balzer die Landesregierung. Die seit März 2026 erhöhte Sitzplatzkapazität soll ab 1. November 2026 von 420 auf 270 zurückgefahren werden, hieß es.

Balzer wollte vom Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Robert Crumbach, wissen, mit welchen Einschränkungen die Reisenden und vor allem Pendlerinnen und Pendler ab 1. November 2026 zu rechnen haben. Zudem fragte die Abgeordnete nach den Gründen für die Unterbrechung der Kapazitätserweiterung bis zum Frühjahr 2027.

Keine Einschränkungen in der Hauptverkehrszeit

Der Minister betonte in seiner Antwort zunächst, dass das derzeit maximal mögliche Angebot von 420 Sitzplätzen in der Hauptverkehrszeit für Berufspendlerinnen und -pendler auch ab 1. November 2026 bestehen bleibt.

Mit den zusätzlichen Kapazitäten an Wochenenden, Feiertagen und in den Abendstunden war auf die in den letzten Jahren gestiegenen und grundsätzlich saisonal bedingt höheren Fahrgastzahlen zwischen Ostern und den Herbstferien reagiert worden. Inwieweit die saisonale Verstärkung von den Reisenden angenommen wurde, soll der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg in einer Evaluation auswerten. Im Jahr 2027 soll das Ergebnis genutzt werden, um zu entscheiden, wie ab 2028 mit den Kapazitätsausweitungen umgegangen wird. Balzer: „Ich danke der Landesregierung, dass sie das Sitzplatzangebot und die Kapazitätserweiterung des RE 7 evaluiert und gehe fest davon aus, dass das Ergebnis zeigen wird, dass die Züge sehr häufig sehr voll sind.“

Bessere Anbindung der Verstärkerzüge

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 wird für die Fahrgäste mit Ziel Berlin eine Erleichterung bringen, verriet der Minister mit Blick auf 2027. Die zusätzlichen Verstärkerzüge auf dem RE 7 zwischen Bad Belzig und Berlin-Wannsee, werden zu den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags direkt auf die Berliner Stadtbahn verlängert.
„Die direkte Verbindung zur Berliner Stadtbahn ist eine gute Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Potsdam-Mittelmark. Eine attraktive Bahnanbindung macht unsere Region als Wohn- und Arbeitsort noch interessanter und kommt auch den Unternehmen vor Ort zugute“, so Melanie Balzer.


Brandenburgs Finanzämter planen neues Serviceangebot in Kommunen

Neues Angebot soll Steuerpflichtige mit Alterseinkünften bei digitaler Teilhabe unterstützen

Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen des Landes Brandenburg, 07.10.2026

Potsdam – Angesichts der veränderten Bedarfe der Steuerpflichtigen hinsichtlich Beratung und Antragsstellung stellen Brandenburgs Finanzämter ihren Service für die Steuerpflichtigen mehr und mehr um. Während die digitalen Angebote seit Jahren stetig an Bedeutung gewinnen und vor diesem Hintergrund umfassend ausgebaut werden, bereiten die Finanzämter aktuell auch ein neues Präsenzangebot vor.

Im Rahmen des Formats „Finanzamt vor Ort: Digitale Teilhabe und Alterseinkünfte“ wollen die Finanzämter in verschiedenen Kommunen im ganzen Land Brandenburg Veranstaltungen anbieten, die sich vor allem an Steuerpflichtige mit Alterseinkünften wie Renten und Pensionen richten. Ein wesentliches Ziel dieses Formates ist es, Bürgerinnen und Bürger vor Ort über die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation mit der Steuerverwaltung zu informieren. Finanzminister Daniel Keller betont: „Die Finanzämter sollen zukünftig im direkten Austausch vor Ort beraten, welche Vorteile die sichere elektronische Kommunikation bietet und welche Unterstützungsangebote bestehen. So wollen wir bestehende Hemmschwellen abbauen und die digitale Teilhabe konkret stärken.“

Brandenburgs Finanzminister verwies darauf, dass Auftaktveranstaltungen mit interessierten Kommunen noch in diesem Jahr als Videokonferenzen stattfinden sollen. Präsenzveranstaltungen für die Steuerpflichtigen vor Ort sind ab Januar 2027 vorgesehen. Geplant ist, dass jedes der 13 Finanzämter in Brandenburg mit den Kommunen in dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich kooperiert, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Die konkrete Organisation wird derzeit mit den Kommunen abgestimmt.
Finanzminister Keller verwies mit dem Blick auf den tiefgreifenden Wandel des Nutzungsverhaltens der Steuerpflichtigen darauf, dass heute immer mehr steuerliche Anliegen elektronisch erledigt werden. „Rund 80 Prozent der Steuerpflichtigen geben ihre Einkommensteuererklärung inzwischen elektronisch ab. Viele Menschen erwarten heute, ihre Verwaltung unabhängig von Öffnungszeiten, ohne Anfahrtswege und sicher auf digitalem Weg erreichen zu können“, unterstrich Keller. Darauf stelle sich die Steuerverwaltung seit Jahren ein. Mit dem Online- Finanzamt ELSTER und dessen Schnittstellen zu den verschiedenen Steuersoftware- Produkten können nicht nur die Steuererklärungen digital eingereicht werden, sondern auch Schreiben, Mitteilungen und Belege an das Finanzamt übermittelt werden.
„Doch die Digitalisierung gelingt nicht allein dadurch, dass man digitale Angebote bereitstellt. Sie gelingt nur dann, wenn Menschen diese Angebote verstehen, ihnen vertrauen und sie im Alltag selbstständig nutzen können“, erläuterte Keller weiter. Gerade Bürgerinnen und Bürger, die Alterseinkünfte beziehen, würden die elektronischen Angebote der Steuerverwaltung bisher noch zurückhaltender nutzen. Häufig bestünden keine grundsätzlichen Vorbehalte, sondern Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Verfahren. „Genau hier wollen wir ansetzen. An diesen Personenkreis soll sich das neue Beratungsformat richten“, so Keller.
Mit dem neuen Angebot können die Brandenburgerinnen und Brandenburger künftig erfahren, wie Steuerangelegenheiten digital erledigt werden können. Auf Basis des Angebotes soll geprüft werden, ob perspektivisch auch andere Serviceangebote unterbreitet werden können.
Die neuen Serviceangebote bieten auch eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürgern, welche die bisherigen Service- und Informationsstellen Finsterwalde, Fürstenwalde und Pritzwalk bzw. die Vor-Ort-Services in Neuruppin und Perleberg genutzt haben. Das damalige Ministerium der Finanzen und für Europa hatte Anfang des Jahres beschlossen, die Service- und Informationsstellen sowie den Vor-Ort-Services im Laufe des Jahres 2026 zu schließen.

Hintergrund:

Vorausgefüllte Steuererklärung
Im Onlineportal der Steuerverwaltung ELSTER oder mit einem anderen Softwareprodukt kann die Funktion der vorausgefüllten Steuererklärung genutzt werden. Hierbei werden die dem Finanzamt vorliegenden Daten, wie Lohnsteuerbescheinigungen oder Rentenbezugsmitteilung automatisch an den richtigen Stellen übernommen. Mehr Informationen unter elster.de
Vereinfachte Steuererklärungen online
Für ledige, kinderlose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (einfachelsterplus.de) sowie Bezieherinnen und Bezieher von Alterseinkünften (einfach.elster.de) bietet die Steuerverwaltung zudem vereinfachte elektronische Steuererklärungen an. Hierbei werden Steuerpflichtige durch eine nutzerfreundliche Gestaltung durch die Steuererklärung geführt.


„Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung“

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 01.10.2026

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokale Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigem Stand der Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderung des ländlichen Raums waren nun die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten, Ministerin Hanka Mittelstädt und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
 

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“